****Wash away the Poison****
Loser bleibt Loser?!?

Schaue nur nach vorne und niemals zurück, heisst so ein klangvolles Sprichwort. Aber wieso das denn? So viele schöne Erlebnisse und Erinnerungen und man soll einfach wegschauen? 

Ich hab also mein Leben einmal revue passieren lassen und bin auf bemerkenswerte Tatsachen gestossen. Denn irgendwie scheint der Lebensabschnitt von 12 - 18 Jahre einer der Prägensten im ganzen Leben eines Menschen zu sein. Nicht nur, dass man langsam selbständig wird und seinen Freundeskreis aufbaut, desweiteren reiht man sich in dieser Zeit schon in die Gesellschaft ein. Es klingt womöglich etwas überspitzt, aber in dieser Zeit stellt sich doch irgedwie schon heraus, ob man ein Looser oder ein geachtetes Mitglied der Gesellschaft wird.

Dabei stellen sich auch gewisse Muster ein zum Beispiel der Streber, der "nur" gute Noten schreibt, die Schönheit - von allen begehrt, der Sportler - beliebt und angesehen, weil er weiss, wie man gewinnt und zuguter letzt der Aussenseiter - unbeachtet und passt irgendwie nicht in die Gruppe hinein. Eigentlich sind diese Stereotypen total unnötig und oberflächlich, aber auf eine perfide Weise scheint die Gesellschaft genau diese zu brauchen, um Ordnung zu schaffen. Und genau dies ist doch Fatal, zumindest für diejenigen, welche bei der Einteilung nicht so gut wegkommen.

Wenn das Umfelg geändert wird, scheinen zwar alle Türen für eine Neuorientierung offen zu stehen, aber so leicht ist es dann doch nicht, denn der sogenannte Loser wird in dieser Zeit schon darauf getrimmt, sich dem Muster unterzuordnen, was dann zur Folge haben kann, dass er sich schon dem Muster zufolge verhällt und auch im neuen Umfeld als Loser abgestämpelt wird. Ausserdem ist es auch ein irrglaube, dass man einfach so weggehen kann und am anderen Ort ist dann alles besser - irgendwann wird man immer von der Vergangenheit eingeholt und sofort wird man in dieselbe Schublade zurückgeschoben, aus der man zu fliehen versucht hat.

Loser bleibt Loser?!?

Zumindest in den Köpfen derer, welche die Einteilung so vorgenommen haben. Also doch rennen und einen Neuanfang wagen? Aber dann alle Brücken hinter sich abbrechen und Wege einschlagen, wo euch kein Peiniger mehr begegnen wird. Bestimmt kein einfaches Unterfangen.... und so hat dieses Sprichwort " Schaue nach vorne und niemals zurück" doch wieder seine Daseinsberechtigung.

2.10.08 01:51


Alle für einen und jeder für sich

Freundschaft, ein wirklich grosser Begriff mit vielen Aspekten, wie Loyalität, Zusammenhalt und Vertrauen, aber wenn ich so über mein Umfeld nachdenke, stell ich immer wieder fest, dass ich diesen Begriff auf niemanden wirklich anwenden kann. Irgendwie betrübt mich diese Erkenntnis, denn eigentlich wäre mein kleiner naiver Geist beruhigter, wenn es da zumindest eine einzige Person gäbe, bei der meine Ansichten zu 100% passen würden. Aber vielleicht stelle ich auch zu grosse Anforderungen? Aber soll man nicht auch etwas dafür verlangen dürfen, wenn man im Gegenzug so ziemlich alles für einen guten Freund geben würde?

Die Welt verwirrt mich stets von neuem, wenn ich über diese Thematik nachdenke, denn irgendwie scheint jeder nur den Nutzen hinter seinen conections zu sehen und nicht wirklich etwas Tieferes. Vielleicht betrübt es mich zusätzlich, weil ich mein Leben lang nur auf solche Personen gestossen bin, die sich selber so wichtig nehmen, sodass ich nur daneben stehe und von dem Leben der anderen erfahre - aber was ist mit mir? Wollen diese "Freunde" denn überhaupt wissen, wen sie da gegenüber stehen haben. Es scheint mir manchmal so, als ob ich das ganze Leben der anderen kenne, sie aber nur einen kleinen oberflächlichen Teil meines Lebens.

In der Tat bin ich kein grosser Selbstdarsteller, aber so uninteressant kann kein Leben sein, dass man nicht mehr darüber erfahren möchte?

Womöglich werde ich irgendwann noch einer Person begegnen, welche mich um meiner selbstwillen mag und nicht nur, weil ich gut zuhören kann. Ach ja so ist halt die Welt, jeder ist sich selbst der nächste und vielleicht wird sich das auch nie ändern.

26.9.08 20:42


Tage, wie diese...

Manchmal kann ich echt futtern, bis mir schlecht wird und gestern war so ein Tag. Ein Essen vom Geschäft her und alles Bezahlt. Super Sache eigentlich, wenn man so darüber nachdenkt, aber wenn man Abspecken will ist es einfach nur Gift! Irgendwie entwickelt sich da bei mir schon fast eine Art Futterneid, man will alles probieren und danach steht man vor dem Spiegel und denkt sich einfach nur - Super da hast du die Anstrengungen des letzten Monats in die Tonne geschmissen.

Naja das gute daran ist, dass erst wieder vor Weihnachten eine weitere Futterorgie stattfindet und wenn ich mich etwas zusammenreisse, erreiche ich vielleicht bis dahin meine Ziele. Ach meno, ein bisschen mehr Disziplin und ich würde mir nich wie ein volltrottel vorkommen, aber nein - wiedermal versagt.

Ich sollte mir wirklich mal ne Domina anschaffen, die mir den Hintern versohlt, wenn ich wieder gedenke scheisse  zu bauen^^

 

26.9.08 01:03


Unsensibel

Männer können manchmal so unsensibel sein. Mein Freund kniff mir heute in die Oberschenkel und sagte - Da Speck, dort Speck. Hallo?!? Ich geb mir ja mühe, aber sowas geht halt nicht weg von Heute auf Morgen. Gut, dumme Ausrede, wenn ich etwas mehr Sport machen würde, wäre ich auch nicht mehr so weich, aber irgendwie komm ich kaum dazu neben der Arbeit.

Auf alle Fälle war das wieder mal ein Tritt in die Magengegend. Einerseits hat dies bestimmt auch wieder etwas motivierendes, aber irgendwie tut es auch weh, wieder so etwas zu hören, nachdem man sich im letzten halben Jahr so zusammengerissen hat. Irgendwie fühlt man sich nach solchen Kommentaren wieder 10x Pummliger, als man es eigentlich ist, aber was solls - Kopf hoch - sonst verliert man das eigentliche Ziel noch aus den Augen.

15.9.08 14:10


Lust auf süsses

Ach ja, wenn ich meine Tage habe kann ich es mir fast nicht verkneiffen, zu etwas süssem zu greiffen. Aber ich denke mal, wenn mein Körper unbedingt Zucker will, soll er auch etwas bekommen.

Ich frag mich einfach, wieso das so ist... oder ob man das irgendwie steuern kann, oder ob es gar nur Einbildung ist?

Auf alle Fälle bin ich momentan recht zufrieden und freue mich über den schönen Herbsttag.

9.9.08 16:07


Soweit schon gekommen, aber noch nicht am Ziel.

Nun ich habe mich seit Frühling dieses Jahres entschlossen etwas abzuspecken. Naja, wenn die fast Schwiegermutter schon anfängt mit Vorschläge für Sport und Kalo bewusste Ernährung, ist das ja langsam aber sicher ein wink mit dem Zaunpfahl. Gut, es soll nun nicht den Eindruck machen, dass ich mich nicht mit ihr verstehen würde, wir kommen gut mit einander zurecht. Aber so ein erhliches Feedback von aussen bringt einem schon etwas ins grübeln.

Ich habe mich dann mal drangesetzt und meine Ernährung begonnen umzustellen und das mit Erfolg, bis jetzt hab ich schon ca. 8 Kg abgenommen. Aber bei den letzten zwei blieb ich irgendwie hängen und habe mich dabei ertappt, dass ich mich selber wieder etwas gehen liess. Nun bin ich hier mal am bloggen, mit der Hoffnung, dass ich wieder etwas motivierter bin.

Irgendwie wäre das dann schon ein dämpfer für mein Selbstbewusstsein, wenn ich jetzt kurz vor dem Ziel aufgeben würde.

Also ran an die Wurst!

5.9.08 15:24


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